Gestern fand unser regelmäßiges Treffen mit der Kreisbauernschaft statt. Neben den Mitgliedern des Vorstands der Kreisbauernschaft waren auch für unsere Kreistagsfraktion Dr. Jens-Christian Winkler, die Sprecherinnen der Kreisarbeitsgemeinschaft Natur und Landwirtschaft, Anne Scholz und José Zweipfennig, sowie unsere Geschäftsführerin Nicole Marquardt anwesend.
Es war ein intensiver Austausch, bei dem wir GRÜNE viele Fragen stellten, und die Vorstandsmitglieder der Bauernschaft interessante Neuigkeiten teilten – wie etwa wassersparende Beregnungsanlagen oder Maßnahmen zur Bewältigung von Starkregen auf den Feldern. Doch genauso wichtig wie die innovativen Ansätze waren die existenziellen Sorgen, die uns die Landwirte vortrugen. Wir sollten nie vergessen: Die Probleme der Landwirtschaft betreffen uns alle und müssen solidarisch betrachtet werden.
Trotz unterschiedlicher Herausforderungen teilen wir oft dieselben Ziele: mehr Tierwohl, gesunde Böden, faire Bezahlung und vieles mehr. Doch es ist klar, dass wir vor Ort nicht den Bürokratieabbau starten können oder die „billige“ Konkurrenz aus dem Ausland einfach beseitigen. Diese Themen liegen in der Verantwortung der EU, des Bundes und des Landes. Doch leider erleben wir immer wieder, wie Regierungswechsel und politische Umstrukturierungen dazu führen, dass Verbesserungen ständig neu verhandelt werden müssen.
Dennoch: Hoffnungslosigkeit ist keine Option. Wir GRÜNE setzen uns auf allen Ebenen dafür ein, unserer Verantwortung gerecht zu werden – sei es auf lokaler, regionaler oder bundesweiter Ebene.
Auch im Kleinen kannst du als Einzelperson etwas tun. Unterstütze die regionale Landwirtschaft, indem du bewusst lokal einkaufst. Gibt es in deinem Supermarkt vor Ort keine regionalen Produkte? Frag danach – ob mündlich, per Mail oder telefonisch. Wenn genug Kund*innen regionale Produkte fordern, entsteht Druck auf den Handel. Und das ist ein Bereich, auf den die Politik leider keinen direkten Einfluss hat.
Nur gemeinsam können wir die Landwirtschaft stärken – für die Menschen, die uns täglich mit Lebensmitteln versorgen, und für die Zukunft unseres Planeten.

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