Treffen KAG Soziales

Gesundheitsversorgung – ganzheitliche Herangehensweise

Am Donnerstag, den 29.02.2024, 18:00 Uhr lädt die Kreisarbeitsgemeinschaft „Soziales“ zur nächsten Sitzung, mit folgenden Themen,, in die Kreisgeschäftsstelle:

Die Sicherung der Gesundheitsversorgung in einem Kreis erfordert eine ganzheitliche Herangehensweise. Zunächst ist eine umfassende Analyse der aktuellen Gesundheitsinfrastruktur, Bevölkerungsverteilung und Gesundheitsrisiken erforderlich. Auf Basis dieser Erkenntnisse sollte ein Bedarfsplan entwickelt werden, der demografische Veränderungen, Krankheitsprävalenzen und sozioökonomische Faktoren berücksichtigt.

Die Förderung von Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsaufklärung ist entscheidend, um Krankheiten vorzubeugen. Ein gut funktionierendes Netzwerk zwischen Krankenhäusern, Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen ist essenziell, ebenso wie die Einführung von Telemedizin, um den Zugang in abgelegenen Gebieten zu verbessern.

Die Gewinnung und Bindung von Fachkräften im Gesundheitswesen sowie die Sicherstellung ausreichender finanzieller Mittel sind zentrale Schritte. Ein Krisenmanagementplan und die Integration der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse tragen zur effektiven Bewältigung von Notfällen bei.

Kontinuierliche Überwachung und Evaluation der Gesundheitsversorgung im Kreis sind notwendig, um Anpassungen vorzunehmen und die Effizienz zu steigern. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, Gesundheitsdienstleistern und der Gemeinschaft.

Eine Lösung stellen kommunal geführte medizinische Versorgungszentren (MVZ) in ländlichen Regionen dar. Dazu freuen wir uns auf Erfahrungsberichte aus Schwalmtal und Brüggen.

Ebenfalls stellen sogenannte „Pflegekioske“ ein Mosaikstein in eine niederschwellige Versorgung dar. Ein Pflegekiosk ist eine Einrichtung, die an stark frequentierten Orten wie Einkaufszentren oder Krankenhäusern platziert werden und Informationen sowie Unterstützung im Bereich der Pflege bereitstellen. Die Leistungen können von allgemeiner Beratung über Pflegeangebote bis hin zu Schulungen und technologischer Unterstützung reichen. Ziel ist es, den Zugang zu Pflegeinformationen zu erleichtern und die Koordination von Pflegeleistungen zu verbessern, um pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen zu unterstützen.

Heike Senge (OV Willich) & Björn Rudakowski (OV Nettetal)

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